Was für ein Jahr. Wie so viele Menschen haben auch wir allen Umständen getrotzt, die Ärmel hochgekrempelt und die Dinge angepackt. Wir erinnern uns an jeden einzelnen Aufzug, den wir in diesem Jahr errichtet oder gewartet haben. Ein Highlight haben wir aber dennoch, bei dem fällt es uns schwer, unseren Stolz zurückzuhalten. Der Gläserne Lift hoch zum Petersberg Plateau fand Deutschlandweit mediale Beachtung und hat bereits in nicht mal einem Jahr über 100.000 szenische Fahrten absolviert. Für den einen ein Joyride, eine Spritztour, für den anderen ein wichtiges Fortbewegungsmittel, um an gesellschaftlichen Veranstaltungen und Plätzen teilhaben zu können. Der Turm bildet ein wichtiges, fast im wahrsten Sinne des Wortes zentrales Werk in der Mitte von Erfurt und der Bundesgartenschau 2021. Letztendlich sind es Motor und Seile, die ihn nahezu geräuschlos antreiben, aber eigentlich ist es der Schweiß und Tatendrang des Hollmann Teams, das ihn in Bewegung gesetzt hat und hält. Keine Angst, vom Schweiß merkt man nichts mehr. Wer oben angekommen aus der Fahrkabine heraustritt, der kann kein "Woow" unterdrücken und möchte gleich nochmal hochfahren. Aber auch abseits der BUGA gab es viel zu tun. Manche Projekte ebenfalls in Erfurt, wie im Erfurter Norden, manche verteilt in Thüringen, wie in den Gebäuden der Frankeschen Stiftungen in Halle. Ob Aufzügen in historischen Scheunen oder modernen Plattenhochhäusern, wir schaffen Verbindungen. Von Seilzügen bis zum Aufzug Einmal nicht vorhanden fällt die Abwesenheit des Vorhandenseins besonders auf. Schon mal in den vierten Stock gelaufen, den fünften, sechsten? Mit oder ohne Einkauf spielt spätestens ab dem vierten Stock kaum noch eine Rolle. Dennoch begnügen wir uns nicht einfach damit, einen Kasten zu bauen, der nach oben und unten fährt. Menschen sollen die Sicherheit erfahren, die unsere Aufzüge auch bieten. Aus diesem Grund legen wir als Traditionsunternehmen viel Wert darauf, Tradition mit Moderne zu verbinden. Darüber hinaus hat die Familie weitere Bande geknüpft, die auch Corona nicht aufhalten konnte. So freut es uns sehr, dass wir Hollmann „Nachwuchs“ bekommen haben. Unser Auszubildender Lucas geht voll auf in unserem Metier und wir wollten ihn, wie jedes andere Teammitglied, nicht mehr missen. https://hollmann-aufzuege.de/wp-content/uploads/2021/12/HollmannClipb.mp4 Was ist sonst noch passiert: In gleich zwei Fachmagazinen für Architektur erschienen Artikel von bzw. über uns. Aber genug der Selbstbeweihräucherung, Zeit den richtigen Weihrauch rauszuholen und einfach mal durchzuatmen und zu genießen. Das war jetzt nicht so zweideutig gemeint, wie es vielleicht klingt. Was wir sagen möchten ist: Ohne unsere Kunden wären wir eh…. Nichts. Also ein dickes, fettes Dankeschön an alle, die uns in diesem Jahr vertraut haben, vertrauen und uns ihr Vertrauen zukünftigen schenken werden. Mehr als Vertrauen kann man kaum erreichen. Es grüßt gar weihnachtlich, Ihr Hollmann Team...
Printausgabe zum Tag der Architektur 2021

am 26. und 27. Juni feiert die Architektenkammer Thüringen gemeinsam mit Bauherren und allen Interessierten den Tag der Architektur. Dazu wurden in Thüringen 72 interessante Gebäude ausgewählt, die an diesen Tagen aufgrund ihrer architektonischen Besonderheiten herausgestellt werden. Bei gleich zwei Objekten war auch die Hollmann Aufzüge GmbH beteiligt. Während bei dem Projekt am Borntalbogen unsere verbauten Aufzugsanlagen visuell eine eher dezente Rolle einnehmen, ist bei dem Gläsernen Lift des Petersbergs Hollmann Aufzüge sichtbar elementarer Bestandteil des funktionalen Bauwerks. Wir freuen uns für die Architekturbüros und alle an den Projekten beteiligten Unternehmen, darüber dass Sie für den Tag der Architektur ausgewählt wurden. Wir haben wirklich sehr gerne mit Schulitz Architekten und Mühlbauer Stahl zusammengearbeitet. Darüber hinaus sind wir natürlich auch ein wenig Stolz auf unsere Arbeit, die Teil dieser beiden Projekte Wohnquartier Borntalbogen und Petersberg ist und nun indirekt ausgezeichnet wurde. Auch wenn die Umgebung den größten Teil dazu beiträgt, wir könnten gar nicht beflügelter sein, als in dem Moment als wir Folgendes lasen: "Die Fahrt mit dem Aufzug wird zum szenografischen Erlebnis". Unter dem Motto „Architektur gestaltet Zukunft“ präsentieren Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen am 26. und 27. Juni 2021 gemeinsam mit ihren Bauherren 72 Objekte in 32 Städten und Gemeinden Thüringens.Mehr unter: https://architekten-thueringen.de/aft/sammlungen/?id=217...

Wer hoch zur BUGA will, der sollte vor dem Eintritt Folgendes beachten: Wir haben uns ordentlich ins Zeug gelegt, um pünktlich zur Bundesgartenschau den Aufzug des gläsernen Turms für alle Besucher des Erfurter Petersberggeländes zugänglich zu machen. Aber auch die Stadt Erfurt hat alles daran gesetzt das Versprechen einhalten zu können, die Bundesgartenschau 2021 (fast) wie geplant Ende April stattfinden zu lassen. Und tatsächlich, an diesem Freitag, am 23. April, soll die BUGA eröffnet werden, einen Tag nach dem Tag der Erde. Der Countdown auf der Website https://www.buga2021.de läuft aktuell Richtung Null. Aktuell gibt es jedoch leider noch Einschränkungen und Besonderheiten, die, nichts Neues, auf das Corona Virus zurückgehen. Der Aufzug aus dem Hause Hollmann wird alle Gäste bequem und barrierefrei auf den Erfurter Petersberg und damit zu einem der beiden großen Ausstellungsflächen der Bundesgartenschau bringen. Damit das ganze aber organisatorisch, den besonderen Umständen entsprechend, auch so sicher und reibungslos wie möglich funktioniert, gibt es beim Einlass zum BUGA Gelände ein paar Dinge zu beachten. Wir haben versucht, für BUGA Besucher und Interessenten das Ganze zusammenzufassen. Die Aufzug aus dem Hause Hollmann befördert die Besucher der BUGA zum Plateau Grundsätzlich gibt es drei Arten von Tickets, den Eintritt zu beiden Ausstellungsflächen EGA und Petersberg erlauben. DauerkarteTageskarte nicht DatumsgebundenTageskarte Datumsgebunden Unter normalen Umständen könnte man natürlich eine nicht Datumsgebundene Tageskarte an einem der 171 Ausstellungstage verwenden und die Dauerkarte an jedem dieser Tage. Damit die Stadt die Verteilung der Personen aber besser planen kann, benötigt jeder Besucher mit Tageskarte (Datumsgebunden) oder Dauerkarte eben noch eine entsprechende Buchung für alle Tage, an denen man die Ausstellungsflächen auch besuchen möchte. Und das geht hier: https://buga2021.ticketfritz.de/Event/Kachel/buga-zutritt-tagesbuchung/17482 Mit einer Dauerkarte steht dem Besucher die Bundesgartenschau in Erfurt an allen 171 Tagen offen. Außerdem können BUGA-Besucher damit das abwechslungsreiche Angebot von rund 5.000 geplanten Veranstaltungen* wie Konzerten, Kleinkunstvorführungen, Workshops, Vorträgen und vielem mehr besuchen (*ausgenommen Sonderveranstaltungen). Mit der BUGA-Dauerkarte oder der Tageskarte ist der Eintritt in das Deutsche Gartenbaumuseum im Egapark und in die Ausstellung in der Peterskirche auf dem Petersberg frei.https://www.buga2021.de/pb/buga/home/service/faq+-+haeufige+fragen (stand 22.04.21) Kurz gesagt: Ohne zusätzliche (kostenfreie!) Terminbuchung ist mit der alleinigen Dauerkarte oder Tageskarte kein Einlass möglich! Alle Kartenbesitzer (außer bei Datumsgebundenen Tageskarten) können und müssen die Tage auswählen und buchen, an denen sie die Ausstellungsflächen besuchen möchten. Heißt in jeden Fall, Ticket UND Anmeldung! Das geht zum Beispiel über den obenstehenden Link. Blick auf den neu gestalteten Erfurter Petersberg Auf der Ticketseite der BUGA 2021 ist es wie folgt beschrieben Haben Sie bereits eine BUGA-Dauerkarte? Bitte buchen Sie sich zusätzlich eine BUGA-Zutrittskarte für den gewünschten Besuchstag.Haben Sie bereits eine BUGA-Tageskarte ohne Terminbuchung? Bitte buchen Sie sich zusätzlich eine BUGA-Zutrittskarte für den gewünschten Besuchstag.Haben Sie eine BUGA-Tageskarte mit Terminbuchung? Sie benötigen keine zusätzliche BUGA-Zutrittskarte. Wir wünschen allen künftigen Besucherinnen und Besuchern der BUGA 21 einen vergnüglichen und vor allem sicheren Besuch der Landeshauptstadt. Allein eine Fahrt in dem Gläsernen Lift ist eine (An)reise wert....

Ein Aufzug in den Kornspeicher Als Erfurter Traditionsunternehmen sind uns geschichtsträchtige Schauplätzen durchaus nicht fremd. Die Gebäude Erfurts sind selbst in Kriegszeiten überwiegend verschont geblieben und so bietet die Stadt Touristen aus aller Welt eine gut erhaltene Altstadt mit Bausubstanzen, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Als dauerhafter Bewohner der Stadt gewöhnt man sich irgendwann an den Anblick von Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflasterstraßen. Aber gewöhnen heißt nicht, dass es einen nicht mehr erfreut. Die impulsive Begeisterung ebbt lediglich etwas ab. Zwei Dinge kann man mit der Zeit beim Schlendern durch die Stadt vergessen. Erstens, die Gebäude sind nicht einfach so auf magische Weise erhalten geblieben. Der Zahn der Zeit macht auch vor Stein keinen Halt. Viel Ansehnliches ist das Ergebnis nie endender Restaurierungsmaßnahmen. Zweitens, zu Hause ist es schön, aber wo anders eben auch. Wer in Erfurt lebt und in Thüringen unterwegs ist, der wird mit einer „Luther war hier“ Euphorie umgarnt, dass man irgendwann anfängt zu glauben, Luther wäre nie woanders gewesen. Dass Goethe Erfurt das Rom Thüringens nannte und Wilhelm von Humbold hier seine Ehe schloss, macht Erfurt und Weimar für Thüringer zum Nabel der Welt. Viel Geschichtsträchtiges ist hier passiert, dessen Bedeutung für die (Welt) Geschichte keinesfalls geschmälert werden sollte. Aber fragt man in eben diesen Städten nach August Hermann Francke oder nach Canstein wird man, abgesehen von einigen Theologie Student*innen, wohl eher ein Achselzucken als Antwort bekommen. Und das, obwohl auch Francke eine Zeit lang in Erfurt „ein und aus ging“.  In Halle (an der Saale) mag das anderes sein. Denn dort ist sein Vermächtnis durch unzählige Gebäude der Franckeschen Stiftungen deutlich sichtbar. Älteste Bibelanstalt der Welt Der Einfluss Luthers auf die Verbreitung der Bibel dürfte, obwohl schwer zu ermessen, unbestritten sein. Aber der Einfluss Franckes und seines Kollegen (Carl Hildebrand Freiherr von Canstein) ist ebenfalls durchaus historisch prägend gewesen, jedoch eben nicht ganz so bekannt. So entstand in Halle (Saale) dank der beiden genannten Herren die älteste Bibelanstalt der Welt. Mehrere Dutzend Gebäude bildeten zum Ende der Barockzeit (vor knapp 300 Jahren) in Halle die Schulstadt der Frackeschen Stiftungen. Schulen, Krankenhäuser, Verwaltungs- und Wohngebäude. Wissenschaftliche, pädagogische Einrichtungen gehörten genauso zu dem Gebäudeensemble wie ein Brauhaus. Und eben auch eine Druckerei (verteilt auf mehrere Gebäude). Was hier vor 300 Jahren entstand, hatte zweifellos großen Einfluss auf die Geschichte der Theologie, Pädagogik und Medizin (Erstes Kinderkrankenhaus Deutschlands und die Einführung der systematischen Medizinausbildung am Krankenbett). Von diesem Wirken und dem typischen Glanz der Barockzeit war noch bis vor 30 Jahren wenig übrig. Wie die Stiftung selbst schreibt: „Die historische Bausubstanz war erhalten, allerdings in einem bedauernswerten Zustand.“ Gebäude bleiben eben nicht wie auf magische Weise konserviert, auch wenn man den Alterungsprozess kaum wahrnehmen kann. Es ist, wie die langsame Gewichtszunahme während der Homeofficephase, plötzlich erschreckend. Mittlerweile sind die meisten Gebäude der Schulstadt restauriert bzw. saniert worden und bieten über den Zweck der zeitlichen Dokumentation auch einen funktionalen Nutzen, der mit den soziokulturellen Werten der Stiftung einhergeht. Bei zwei Gebäuden der historischen Schulstadt durften Hollmann Aufzüge einen entscheidenden Part zur Gebäudesanierung beitragen: An Druckereigebäude und der Großen Scheune. Beides sind Gebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert und beide Gebäude überliefern die Geschehnisse ihrer Zeit. Beide der steinerne, lehmigen Zeitzeugen und weisen denkmalgeschützte Bereiche auf, die es unbedingt zu erhalten galt. Zum Glück konnten wir schon in früheren Projekten unser handwerkliches Geschick und unser Verantwortungsbewusstsein bei den Franckeschen Stiftungen unter Beweis stellen. Haus 52, Historisches Druckereigebäude Haus 52, das Historisches Druckereigebäude von 1744 (heute Archiv / Bibliothek), pendelte stets zwischen seiner Funktion als Druckerei und Magazin. Bis 2010 aktiv als Druckerei genutzt, bietet das Gebäude jetzt jede Menge Fläche zur Dokumentation von Schrift und Kunstwerken (Kustodie) sowie Raum zum Studieren (z. B. genau dieser Werke). 300 Jahre später erfüllt es wieder / immer noch seine Funktion und das in seinem ursprünglichen Gewand. Im Unterschied zum Restaurieren geht es beim Sanieren auch darum, die Architektur nicht nur in seiner ursprünglichen Form zu erhalten, sondern mit Modernisierungsmaßnahmen auch bewohn- und / oder nutzbar zu machen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist dieses Vorhaben eine große Herausforderung, aber wenn es gelingt, „erhält“ man ein Gebäude, was von seiner Zeit erzählt und mehr ist als ein reines Museum.  „Das Treppenhaus in der Ostseite des Gebäudes von 1743 konnte Dank der sorgsamen Sanierung erhalten werden. Die ausgetretenen Treppenstufen spiegeln den Alltag der vielen Menschen in dem Gebäude. Treppauf, treppab wurden das Material des Druckerhandwerks mit Unmengen Papier und fertigen, aufwändig produzierten Drucksachen getragen. Später nutzten die BewohnerInnen des Hauses und zuletzt MusikschülerInnen das Treppenhaus.“https://www.francke-halle.de/de/druckerei/ Damit alle Etagen auch von mobilitätseingeschränkten Personen genutzt werden können und niemand mehr schwere Lasten die Treppen hochhieven muss, haben wir in enger Absprache einen Aufzug für bis zu 1150 Kg (15 Personen) in den (historischen) Bestand integriert. Besonders in Hinblick auf die Archivfunktion im wahrsten Sinne des Wortes eine wahre Erleichterung. Und wer möchte schon wertvolle Gemälde durch ein Treppenhaus tragen? Haus 32, Große Scheune Weniger Schrift und mehr Nahrungsmittel wurden in der Großen Scheune (Gebäude 32) gelagert. Aufwändig restauriert wurde hier das alte Fachwerk und insbesondere das historische Pfettendach in Szene gesetzt.  „Das imposante Dach der großen Scheune ist einzigartig in Größe, Konstruktion und Erhaltungszustand. Erstmals wurde bei einer Sanierung in den Stiftungen die Aufsparrendämmung angewendet.“  https://www.francke-halle.de/de/kulturdenkmal/ Dadurch, dass die Dämmung zwischen Ziegel und hinter den Sparren verschwindet, kann die historische Dachstruktur wie bei einer Scheune zur Geltung kommen. „Die Große Scheune zählt in ihrer Bausubstanz zu den am besten erhaltenen Gebäuden des 18. Jahrhunderts auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen. Im Zuge der Sanierung wurde schadhaftes Holz präzise abgeschält, historisches Holz der Zeit vorgesetzt und alles miteinander verleimt. Architekten und Bauausführende haben mit diesem hohen Betreuungsaufand die historische Bausubstanz in einzigartiger Weise erhalten.“    https://www.francke-halle.de/de/kulturdenkmal/ Auch die neue Aufzugsanlage sollte diesem Kulturdenkmal gerecht werden und freie Sicht auf die Geschichte des mehrgeschossigen Fachwerkbaus ermöglichen. Unser maschinenraumloser Aufzug für 630 kg (8 Personen) im Glasschacht des neuen Treppenhauses ermöglicht genau das: Ästhetik unter denkmalpflegerischen Aspekten. Die historischen Holzbalken kommen durch die Konstruktion des Schachtgerüsts und die transparente Glasumwehrung zu Geltung und strahlen eine einladende Wärme aus. Damals diente die Scheune der Lagerung der Ernteerträge zur Selbstversorgung der Stiftung. Zukünftig sollen hier Projekt- und Veranstaltungsräume entstehen, die für kulturelle Zwecke, u.a. für universitäre und schulische Bildungsbetrieb, geeignet sind. Im Erdgeschoss wird ein Treffpunkt für junge Leute, aber auch für Familien entstehen. Unsere Aufzüge ermöglichen auf diese Weise die Reise vom 18. Jahrhundert bis ins digitale Zeitalter. In einer schnelllebigen Zeit sind Gebäude Zeitzeugen, die bewahren und die es selbst zu bewahren gilt.    ...

In Deutschland wurde kürzlich über eine Homeoffice Pflicht diskutiert, aber das Handwerk ist nun mal am Bau zu Hause. Die Arbeit an der frischen Luft hat während der Coronazeit etwas Erleichterndes. Zum einen ist es erfüllend, es ist Arbeit und zum anderen muss draußen niemand ans Lüften denken. Reichlich Platz ist meist auch vorhanden. Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt bei anhaltender Nässe gehören allerdings nicht zu den positiven Aspekten der Arbeit am Bau. Dieses vermaledeite Wetterphänomen hat solch eine abneigende Haltung gegenüber dem Menschen, dass er als Warnung davor einen eigenen Namen gefunden hat. Einen Namen, der nahezu allen einen leichten Schauer über den Rücken fahren lässt: nasskalt. Niemand möchte irgendwo in den Urlaub fahren, wo es nasskalt ist! Angenehm ist das nur, wenn sich zwischen nasskalt und Mensch eine Fensterscheibe, ein Heizkörper und eine Tasse Kaffee befindet. Wasser sucht sich seinen Lauf und bei jedweder Arbeitskleidung, möge sie noch so markenbestickt sein, geht jeder Millimeter isolierender Stoff auf Kosten der Beweglichkeit. Doch Arbeit muss nun mal erledigt werden. Manches kann schon in den werkseigenen Hallen vorbereitet werden. Dort ist es trocken und Strom gibt es wortwörtlich an jeder Ecke. Ist die Zeit jedoch reif, geht es raus. Raus selbst wenn es Pistazien große Tropfen regnet. Einer muss es ja machen. Um den architektonischen Ansprüchen des Projekts Rechnung zu tragen, wurden Sonderbefestigungen konstruiert, die hier vormontiert zum Einbau vor Ort bereit sind. Ausgerechnet das wichtigste aller Werkzeuge hat es unter kalten und feuchten Bedingungen am schwersten. Ein Werkzeug, dass ohne Strom funktioniert und ohne das kein Handwerker jemals eine Baustelle betritt. Ein Werkzeug, dass all dem seinen Namen verliehen hat. Handwerk. Auf dem Plateau des Erfurter Petersbergs kriechen an diesem Vormittag kalte Tropfen in jede erdenkliche textile Öffnung. Tropfen die ihre Bahnen über Augenlider und Wangen ziehen. Das sind keine Tränen, das ist Leidenschaft! Ein brennen umfährt alle Finger und die Kälte lässt sie so anschwellen, dass sie unentwegt aneinander reiben. Die Sensoren oszillieren unter 2 Herz zwischen warm und kalt, schwer zu sagen was man fühlt, man weiß nur, dass es nicht normal ist und macht Pausen, bevor das Taubheitsgefühl einsetzt. Der Regen hat die Hände aufgeweicht und aufgeraut zugleicht. Jetzt noch etwas ungehinderter Wind im Nacken und man hinterfragt alles. Aber es muss ja gemacht werden. Ein Handwerker flucht oft, aber er klagt nie. An dieser Stelle möchten wir deshalb unsere Solidarität bekunden mit allen Macherinnen und Machern die aktuell anpacken, die draußen sind, um zu erschaffen und zu reparieren. Wir haben das volle Verständnis für alle Gewerke, die in dieser Jahreszeit und dieser besonderen Zeit ihren Job machen. Jeder der ein Bauvorhaben in Auftrag gibt sehnt natürlich den Tag der Fertigstellung herbei. Die Vorfreude ist groß und jede Minute bis dahin fühlt sich wie Stunden an. Das ist die Zeit, die man als Dienstleister auch gerne zur Verfügung hätte, denn die Tage am Bau vergehen schnell. Müssen auch wir kurz mit der Arbeit innehalten, z.B. witterungsbedingt oder beim Warten auf die Fertigstellung durch Vorgewerke, dann kennen auch wir dieses Gefühl der inneren Unruhe. Denn in einem jeden wahren Handwerker und Handwerkerin wohnt der Wille der Vollendung. Da wir uns aber nicht erlauben können, auf ein angenehm warmes Klima zu warten, arbeiten wir selbst wenn es so richtig räudig draußen ist. Mit dieser Machermentalität sind wir aber nicht allein. So wie die Kollegen von Mühlbauer Stahl + Metallbau GmbH. Der Projektpartner für den Stahlbau beim Gläsernen Turm des Petersberg, setzt alles daran, dass wir, wenn auch ohne Dach über den Köpfen, überhaupt im und am Schacht arbeiten können. Im Regen am kalten Stahl arbeiten, jeder Beruf hat so seine harten Seiten. Im April diesen Jahres soll die Eröffnung der BUGA 2021 in Erfurt stattfinden. Bis dahin ist noch allerhand zu tun und so heißt es: Hände desinfizieren und imprägnieren. Bleibt mobil!...

Grund zur Freude in unserem Haus! Der Tradition des Handwerks folgend ging es heute früh los. Schneller als die Sonne waren wir am Petersberg, um alles für die Hochzeit unseres Jahres vorzubereiten. Reis wurde nicht geworfen, das will man nicht in der Maschine haben und genau das wurde heute in den neuen Gläsernen Turm des Erfurter Petersbergs eingesetzt. Dieser Vorgang wird dann, wenn keiner Einwände vorbringt, Hochzeit genannt. Damit wir alle nächstes Jahr Architektur und Natur bewundern sowie Technologien nutzen können, haben wir uns zum Jahresende noch mal richtig für euch ins Zeug gelegt. Es gibt Projekte, die sind einzigartig und dann gibt es Projekte, die sind besonders einzigartig! Den Unterschied spürt man einfach, man kann ihn quasi einatmen oder ihn am leicht erhöhten Herzschlag spüren. Es sind die Projekte, die unglaublich viel Energie kosten, aber man nie daran zweifelt, dass sich jede einzelne Anstrengung lohnt, egal wie laut geflucht wird. Es sind die Projekte, bei denen man selbst den Tag anbricht. Wie das Projekt des Gläsernen Lifts. Schneller als die Sonne ist nur das Handwerk Wir können nicht genug betonen wie stolz und dankbar wir sind, dass wir ein sichtbarer und nachhaltiger Teil der Stadtentwicklung Erfurts sein dürfen. Es mag vielleicht nicht der Eifelturm sein, an der wir arbeiten, aber wem schadet es, wenn es sich für uns so anfühlt? Wir möchten nochmal betonen, dass die Arbeit an solchen Projekten nur möglich ist, durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vorgewerken. Ein Dank geht an die Mitarbeiter des Metallbauunternehmen Mühlbauer, die uns ermöglichten noch vor Weihnachten den Antrieb in den Turn einzubauen, ehe das letzte Segment des Schachtes aufgesetzt wurde. Noch bevor unserer Mitarbeiter zu Hause den Weihnachtsbraten genießen werden wir Einrüsten, heißt die Holzmontageebene einbauen. Danach bekommt der Gläserne Turm seine transparente Fassade verpasst. Auch wenn der Name es nicht direkt vermuten lässt, Mühlbauer Stahl arbeitet auch mit Glas! Bis dahin müssen wir uns in Geduld üben, auch wenn wir, wie die Fotos zeigen, Tag und Nacht an dem Projekt arbeiten könnten! Wir werden jeden Tag daran erinnert, dass Arbeit keine Selbstverständlichkeit ist. Wir sind dankbar für die Arbeit die wir haben, auch wenn sie hart ist. Wir sind dankbar für die Mitarbeiter die wir haben, weil sie hart arbeiten. Und wir möchten euch an unserer Arbeit teilhaben lassen. Im nächsten Jahr werdet ihr sie sogar nutzen können. Wir freuen uns jetzt schon tierisch auf die erste Fahrt! Impressionen der Baustelle Gläserner Lift Dez. 2020...
Die Noch Baustelle des Gläsernen Turms der den Aufstieg zum Erfurter Petersberg im Zuge der BUGA 2021 barrierefrei gestalten soll

Es ist der 10. November 2020. Die Menschen sind erschöpft von den ständigen bedrückenden Nachrichten. Die Mobilität vieler musste zum Wohle Aller aufgrund der Corona Pandemie erheblich eingeschränkt werden. Eine Notwendigkeit unter der viele leiden. Die regionale Gastronomie hat stark zu kämpfen mit den globalen Auswirkungen. Es ist der 10. November 2020. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen planen seit April unter Hochdruck die Fertigstellung des sogenannten Gläsernen Lifts. Wir haben viel gekämpft, dafür, dass das Unternehmen standfest bleibt in diesen wackeligen Zeiten. Und an diesem 10. November ist das Ergebnis der Anstrengungen greifbar. Im wahrsten Sinne des Wortes greifbar, Mobilität und Freiheit sind wieder zu erahnen. Das gesamte Material für den „Peters Lift“ liegt witterungsgeschützt, gut verpackt auf unserem Hof, mitten im Erfurter Gewerbegebiet Kalkreiße. Alles was wir benötigen, da! Wir sind einsatzfähig, wir können unseren Auftrag erfüllen. Ein verdammt schönes Gefühl, das leider aktuell nicht jedes Gewerbe erlebt. Mobilität und Freiheit sind wieder zu erahnen "Was es heute bedeutet überhaupt Arbeiten zu können, hätte sich vor einem Jahr kaum einer vorstellen können." "Alles was wir benötigen, da! Wir könnten heute noch anfangen. Das ist nicht mehr selbstverständlich" Winfried Hollmann, Geschäftsführer Es kann einen zugleich heiter wie bedrückt stimmen, wenn man auf solche Gefühle trifft, die Wohlempfinden in einem selber auslösen, aber anderen nicht vergönnt sind. Umso stolzer macht uns unser aktuelles Projekt, bei dem wir dieses Gefühl der Freude denen zugänglich machen können, denen es zuvor versagt war. Aber was ist das eigentlich für ein Projekt? Jeder in und um Erfurt kennt den Erfurter Petersberg und jeder der den Petersberg kennt, kennt unweigerlich den gleichermaßen mühseligen wie lohnenden Aufstieg. Die Legende besagt, dass manch einer sich vor dem Besteigen Kletterschuhe mit besohlten Spikes anzog, um den Petersberg emporzusteigen und die Luft zu atmen, die sonst nur Vögel umgibt. Die östlich gelegene Festungsmauer ist die eigentliche Nordwand der Zitadelle Petersberg. Die Hochebene, das Plateau, das Dach von Erfurt. Ein friedfertiger Ort der Entspannung. Ein Ort ohne Zeit und Druck. Wenn man einen Tisch in der Glashütte und nicht in der Feuerkugel reserviert hat. In einer Gesprächsrunde zur Projektkoordination erzählte neulich einer unserer jüngeren Mitarbeiter: "Ich erinnere mich noch an den Tag, als mich meine Eltern zum ersten Mal in Erfurt besuchten und ich sie an diesem Ausblick teilhaben lassen wollte. Ich wollte natürlich die schönsten Ecken präsentieren. Damals war ich geschockt, meine erst 50 Jahre alte Mutter sagen zu hören, 'ich weiß nicht, ob ich das noch schaffe.'“ Es hatte weniger mit dem Alter als mit einer Vorerkrankung zu tun. Selbstverständlichkeiten nimmt eben keiner wahr, bis sie es nicht mehr sind. Immerhin den Tisch in der Innenstadt haben sie bekommen. Aufzug mit Weitsicht Sicherlich gibt es weniger steil anfallende Routen, aber zu Fuß bedeuten diese einen weiten Umweg vom zentral gelegenen Domplatz aus. Und sicherlich, die Erschließung der Direttissima des Petersbergs bedeutet eine gewisse landschaftliche Veränderung und wir alle neigen dazu Bewährtes bewahren zu wollen. Aus diesem Grund wurde die Umsetzung des Gläsernen Lifts auch durch die Stadt Erfurt zusammen mit SCHULITZ ARCHITECTS und Hollmann Aufzüge mit äußerster Sorgfalt und Weitsicht geplant.   Ziel war es einen Weg zu finden, der die Vereinbarkeit von Natur, Kultur und Wertschätzung ermöglicht. Herausgekommen ist dieser Plan der Zugänglichkeit. Eine etappenbasierte Erschließung des Petersberg Plateaus. Ein serpentinenartiger Spazierweg mit anschließender vertikalen Beförderungshilfe. Nein kein Katapult bringt einen heute über die Mauern der Festung, sondern ein außergewöhnlich designter verglaster Aufzugsturm, der sich demütig an den Baumkronen vorbeireckt und den Aufstieg zum Petersberg allen Menschen ermöglichen soll, der Gläserne Lift. Der Turm zum Berg Die Szenerie hat etwas Märchenhaftes. Am Ende des gewundenen Pfades des Berges steht der Gläserne Turm vor der fünf Mann hohen Festungsmauer. Oben angelangt gelangt man über zwei stählerne Planken auf sicherem Fuße über den Wall. Wie auch Märchen, so hat sich auch jemand den Gläsernen Turm erdacht. Das architektonische Stilelement entstammt den digitalen Federn von SCHULITZ ARCHITECTS. Wie damals, so teilen sich auch heute immer noch verschiedene "Zünfte" die gemeinsame Arbeit. Sie sind voneinander abhängig und haben einen mal früheren mal späteren "Eintrittstermin" innerhalb des Bauprozesses. So wie der Dachdecker beim Gießen des Fundaments wohl kaum in Erscheinung tritt. Wir haben uns die aller größte Mühe gemacht, um dieses städtearchitektonisch bedeutsame Bauwerk funktional auszugestalten. Unsere Spezialkabine wurde extra so modelliert, dass sie dem Design der Architekten folgt und dem Fahrgast ein unvergessliches visuelles Fahrerlebnis beschafft. Der Gläserne Lift des Gläsernen Turms Das war eine hohe Herausforderung bedenkt man, dass wir den Zuschlag nach unserem Angebot Mitte Februar dieses Jahres erst am am 09. April bekamen. Inmitten der ganzen Corona Umstände mussten wir uns, um diesem Auftrag gerecht zu werden auch stark auf das Projekt fokussieren, ohne unsere übrigen Kunden zu vernachlässigen. Doch wie die Bilder zeigen, wir haben es geschafft. Mit dem Material auf unserem Gelände könnten wir zum jetzigen Zeitpunkt kaum zufriedener sein. Sobald die Arbeiten des Turms abgeschlossen sind, können wir unsere Arbeiten aufnehmen. Jetzt haben wir den 10. November und wir hoffen mal, dass unsere Zungen nicht am angefrorenen Metallgerüst kleben bleiben werden. Hier geht es zu den künstlerisch illustrierten Ansichten der Architekten des Turms zum Berg, unseren Vorgewerken. Wahre Gipfel gilt es zu schützen, Verschmutzung und Abnutzung einzudämmen, aber der majestätischste Berg offenbart eben seine wahre Pracht, ohne ihn zu sehen. In der Mittelgebirgsarmen Thüringer Region sind wir als Erfurter Traditionsunternehmen stolz, unzähligen Menschen diesen Moment bieten zu können, der sich am besten mit genussvollem Schweigen beschreiben lässt. Den Blick in die Ferne richten zu können hat eine unmittelbar beruhigende Wirkung. "Die Fahrt mit dem Aufzug wird zum szenografischen Erlebnis" Landeshauptstadt Erfurt über erfurt.de Die noch Baustelle des Gläsernen Lifts - Vom Plateau des Erfurter Petersbergs Im Zuge der BUGA 2021 wird es möglich werden, dass mehr Menschen die Freuden des Petersberg Plateaus genießen können, nicht nur die meisten. Der Gläserne Lift ist elementarer Bestandteil dieses Vorhabens und somit des barrierefreien Zugangs. Die Bundesgartenschau 2021 wird uns im nächsten Jahr an die vielen schönen Momente im Leben erinnern und die Natur in der Stadt zu Tage treten lassen. Es ist der 10. November 2020 und wir können kaum abwarten diesen Berg zugänglich zu machen. Der Gläserne Lift verpackt: Das Material für einen mühelosen und barrierefreien Aufstieg zum Erfurter Petersberg liegt bereit auf unserem Gelände. Knappe 3000 Meter vom Bestimmungsort. Für manche wird es kaum der Rede wert sein, andere wissen wie es ist, verzichten zu müssen, für uns bedeutet die Arbeit und das Projekt unglaublich viel....
Ausbildung trotz Corona - bei Hollmann Aufzuege

Ausbildung mit Abstand - Lehrling Lucas und Maschinenbaumeister Winfried Hollmann Ausbildung mit Abstand Eine Ausbildung bei Hollmann Aufzüge ist ohnehin etwas Besonderes. Ein familiäres Team, Arbeiten bei interessanten Kunden und Orten (wie dem Thüringer Landtag, Schlössern, Kitas, Hochhäusern) und eine sichere Arbeitsperspektive. Es ist leider auch zu etwas Besonderem geworden, dass seit Beginn der Covid-19 Pandemie überhaupt ein Unternehmen neue Auszubildende aufnimmt, geschweige denn die Ausbildung von bestehenden Auszubildenden reibungslos fortführen kann. Auflagen und Sicherheitsbedenken sowie das ungewisse Kaufverhalten der Kunden und Konsumenten haben viele Unternehmen unterschiedlichster Branchen stark verunsichert. Die Regel sieht seit längerem leider so aus, dass Angestellte ein Unternehmen eher verlassen müssen, als dass neue hinzukommen. Auch wenn es kleine Unternehmen besonders hart getroffen hat, verschonen die Auswirkungen des SARS-CoV-2 Virus auch große Unternehmen nicht. Selbst Unternehmen, die wichtige Konsumgüter produzieren, haben und hatten eine Zeit lang alles andere als einen Regelbetrieb.     Deshalb freuen wir uns besonders, in diesen herausfordernden Zeiten eine Hoffnung versprechende Geschichte zu teilen. Es ist die Geschichte von Lucky Lucas. Lucas wird am 1. September seine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Mechatroniker bei uns beginnen. Sicherlich werden davon das erste und letzte halbe Jahr die meisten Erinnerungen hinterlassen. Wir haben alle gängigen Hygienemaßnahmen ergriffen und gehen aktuell ab September zunächst von Regelbetrieb ähnlichen Umständen aus. Die Arbeit bei uns findet in großen, gut gelüfteten Hallen statt und überall dort, wo es möglich und nötig ist, wird der Abstand gewahrt oder Masken getragen. Wir sind zuversichtlich, dass unser Hygienekonzept angemessen ist und legen alles daran, dass unsere Mitarbeiter gesund bleiben. So werden es ein, zwei Sicherheitsmaßnahmen mehr sein, die Lucas zusätzlich lernen muss, in einem Betrieb, der Sicherheit ohnehin groß schreibt. Auch die Lehrstätte und Handwerkskammer tut alles daran, um einen sicheren Regelablauf zu gewähren.   Angehender Lehrling Lucas machte bereits im letzten Jahr ein Betriebspraktikum Jeder erinnert sich noch an besondere Situationen der eigenen Ausbildung oder des Studiums. Sie sind prägende Momente unserer Leben. Während kaum jemand aus dem Stegreif mehr als zwei, drei Dinge über 1997 oder 2004 sagen kann, wird auch in zehn, zwanzig Jahren niemand lange überlegen müssen, etwas zu 2020 zu sagen. Wenn aktuell einschneidende Umstände prägende Ereignisse begleiten, kann man davon ausgehen, dass diese Zeit unvergesslich wird.     Wir sind überzeugt, dass Lucas irgendwann zurückblickt und sagt, 2020, das war doch das Jahr in dem ich bei Hollmann Aufzüge angefangen habe.            Es wird eine aufregende Zeit werden. Willkommen im Team, Lucas. Gemeinsam gestärkt dadurch! Das Handwerk bleibt stark....

Wie können 200 Menschen auf knapp 0,2ha leben? In der Stadt ist Wohnraum knapp. Das strömt dieser Tage aus allen Nachrichtenkanälen. Da ist das Konzept des geteilten Wohnraums keine Erfindung dieses jungen Jahrtausends. Die Frage ist, übertreibt man es, wenn hunderte Menschen in einem einzigen Gebäude leben, das nur 20x20 Meter umfasst? Wir sagen nein und sind sogar der Meinung, dass diese Art zu leben sehr wohl auch noch auf humane Art und Weise funktionieren kann. Sicher kann es schon mal bei so vielen Menschen etwas lebhafter zugehen, aber genügend persönliche Rückzugsorte sind gegeben. Wer sich mit den anderen Bewohnern oder Nachbarn zum Plausch treffen möchte, der geht einfach in das im Gebäude befindliche Café. Das geht vielleicht als junger Mensch, aber in einem gewissen Alter will man das niemand mehr antun!? Was wenn der Wohnraum aber sogar altersgerecht und sozialverträglich ist? Das geht genauso gut und wir sind sehr stolz darauf, dass wir auch bei diesem Projekt einen entscheidenden Teil dazu beitragen können. Sicherlich hat der geneigte Leser bereits erraten, dass der Trick ist, in die Höhe zu bauen. Zugegeben, neu gebaut wird in diesem Fall nicht, sondern saniert. Aber altersgerecht und mehr als zwei Stockwerke, das ist doch ein Widerspruch!? Wenn ich die älteren Angehörigen meiner Familie frage, dann ja. Ich kann es ihnen nicht verübeln, dass sie schnauben, wenn sie mich in meiner Wohnung im dritten Stock besuchen oder gar nicht erst besuchen können. Erst recht nicht, wenn sie bei ihrem Besuch nicht mit leeren Händen kommen. Gerne würde ich ihnen als Gegenleistung den mühseligen Aufstieg durch einen Aufzug erübrigen. Doch in meinem Gebäude gibt es so etwas nicht. Für mich kein Problem, für meine Freundin je nach Tagesverfassung ein Problem oder nicht. Meist ein Problem. Und das ist nur der dritte Stock. Ich erinnere mich noch an die Familie über unserer Wohnung. An die Mutter, die Einkäufe, Kinderwagen und Kind allein in den vierten Stock brachte. Ohne menschliche oder maschinelle Hilfe. Warum jetzt wohl ein kinderloses junges Pärchen über uns wohnt. Ein anderes! Es würde sich irgendwie komisch anhören, wenn ich mir vorstellen würde, dass die junge Mutter in den 15. Stock gezogen ist. Aber warum eigentlich nicht? Vorausgesetzt man setzt auf das richtige Gebäude. Erfurts freundliche Riesen Die in Modernisierung befindliche Sozialimmobilie im Erfurter Rieth Wer in Jena oder Umkreis lebt, der kennt den Intershop Tower, liebevoll auch aufgrund seiner runden Bauweise Keksrolle genannt. Wer in Erfurt lebt, der kennt das Gebäude des Radisson Blu Hotels (Kosename unbekannt). 17 Stockwerke, ca. 60 Meter hoch, sticht es aus dem erweiterten Stadtkern hervor. Des Nachts dient es dank seines Leuchtschriftzugs als verlässlichen Orientierungspunkt für neu hinzugezogenen Studenten mit alkoholbedingte Nachtsehschwäche. Wer in Frankfurt wohnt, der kann ohne Probleme vier, fünf der Highrise Gebäude benennen. Aber wer kennt schon Erfurts heimliche Riesen? Nur ein Stockwerk niedriger als das Radison Blu Gebäude erstrecken sich im lebhaften Erfurter Stadtteil die Rieth Riesen. Die High-Rise‘chen Gebäudefamilie von Punkthochhäusern ist ansässig in der Mainzer Straße. Punkthochhäuser kennzeichnen sich durch ihren nahezu quadratischen Grundriss. Die letzten Jahre wurden dazu genutzt, um den Riesen wieder zum neuen Glanz zu verhelfen, denn an ihrem Ort verweilten sie schon sehr, sehr lange. Das letzte der Gebäude fehlt nun noch. Hier hat man sich Zeit genommen, um aus ihm etwas Besonderes zu machen. In der Obhut der Wohnungsbau-Genossenschaft Erfurt eG (WBG) und mit der Hilfe eines Berliner Sozialunternehmens, sowie des Erfurter Aufzugunternehmens Hollmann Aufzüge GmbH entsteht bis zum Ende des Jahres eine Sozialimmobilie mit Wohnraum für hunderte von Menschen. Servicewohnung und Pflegedienste sollen auch ihren Platz finden. Besonders die Quote ist beeindrucken. 2/3 der Wohnungen sollen dem Konzept des Sozialunternehmens für altersgerechtes Wohnen entsprechen. Aufzugsanlagen in einem Leuchtturm Da es sich bei dem Projekt um ein Leuchtturmprojekt handelt, können wir nun sagen, dass wir eine Aufzuganlage in einen Leuchtturm integriert haben. Was können wir liefern? Seit dieser Woche ist Montagestart. Ca. je 50 Meter Förderweg werden unsere beiden Aufzüge mit Leichtigkeit überwinden. Da wir wissen, dass langes Stehen insbesondere für ältere Personen alles andere als angenehm ist, sorgt unser effizienter Verkehrsalgorithmus dafür, dass die Aufzugsgruppe optimal aufeinander abgestimmt ist und so für eine zügige Beförderung sorgt. Auch eine Krankentrage hätte problemlos Platz im Inneren der Aufzüge. Das kann einem so lange egal sein, bis man darauf angewiesen ist. Wohnen in der Stadt muss sozial sein. Wir verschaffen urbane Mobilität für alle Menschen. Altersgerecht leben im 15. Stock. Das geht! In der Sozialimmobilie in der Mainzer Straße in Erfurt. Die Aufzugsanlagen mit intelligentem Verkehrsalgorithmus stammt von Hollmann Aufzüge....

Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern von Hollmann Aufzüge für die Arbeit im nun zurückliegenden Jahr. Nur dank solch hervorragender Arbeit kann sich ein traditionsreicher Familienbetrieb in Zeiten wachsender Großbetriebe und weltweit agierenden Konzernen behaupten. Deshalb möchten wir auch allen Kunden und Partnern unseren Dank aussprechen, für das Vertrauen das uns entgegengebracht wurde. Egal ob Kunde, Partner oder Mitarbeiter, wir wünschen allen ruhige und erholsame Feiertage! PS: Der Weihnachtsmann bevorzugt Hollmann Aufzüge...