Egal ob im Büro, im Einkaufszentrum oder im Wohnhaus: Wir verlassen uns darauf, dass Aufzüge uns sicher von A nach B bringen. Doch der neue Anlagensicherheitsreport 2026 des TÜV-Verbands zeichnet ein beunruhigendes Bild. Die Mängelquote bei Aufzugsanlagen in Deutschland ist auf einem historischen Höchststand. Was bedeutet das für Betreiber und Nutzer?
Jedes Jahr wertet der TÜV-Verband die Ergebnisse der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen von überwachungsbedürftigen Anlagen aus. Die aktuelle Bilanz für das Jahr 2025 (veröffentlicht im Report 2026) zeigt: In Sachen Aufzugssicherheit gibt es dringenden Handlungsbedarf.
Die nackten Zahlen: Nur jeder vierte Aufzug ist komplett mängelfrei
Die Statistik der rund 723.000 geprüften Anlagen ist deutlich:
- 76,3 % der Aufzüge weisen Mängel auf. Das heißt, nur etwa jede vierte Anlage kam ohne Beanstandung durch die Prüfung.
- 10,8 % weisen erhebliche Mängel auf. Bei mehr als jedem zehnten Aufzug ist eine Nachprüfung zwingend erforderlich, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten.
- 0,8 % wurden als „gefährlich“ eingestuft. Diese Anlagen mussten sofort stillgelegt werden, da eine unmittelbare Gefahr für die Nutzer bestand.
- 54,3 % hatten geringfügige Mängel, die zwar keinen sofortigen Stopp erfordern, aber dennoch behoben werden müssen.
Warum steigen die Zahlen? Cybersicherheit als neuer Risikofaktor
Man könnte meinen, dass die Technik über die Jahre immer sicherer wird. Doch während mechanische Probleme (wie Verschleiß an Tragmitteln oder defekte Türen) Klassiker bleiben, rückt eine neue Gefahr in den Fokus: die Digitalisierung.
Ein wesentlicher Grund für den Anstieg der Mängelquote sind Defizite in der Cybersicherheit. Moderne Aufzüge sind vernetzt und werden digital gesteuert. Fehlen Nachweise über Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe, wird dies heute konsequent als Mangel gewertet. Laut TÜV-Verband nehmen viele Betreiber ihre Pflicht zur Dokumentation und Umsetzung dieser IT-Sicherheitsstandards noch nicht ernst genug.
Kritische Infrastruktur besonders betroffen
Besonders brisant: Eine Sonderauswertung zeigt, dass gerade in Bereichen der kritischen Infrastruktur – wie etwa an Bahnhöfen – die Quote der erheblichen Mängel oft über dem Durchschnitt liegt. Hier führt die Belastung der Anlagen in Kombination mit teils aufgeschobenen Wartungsintervallen zu einem erhöhten Risiko.
Was Betreiber jetzt tun müssen
Der Report ist ein Weckruf. Die reine Wartung durch Fachfirmen reicht oft nicht aus, um alle Sicherheitslücken aufzudecken. Der TÜV-Verband betont die Bedeutung der unabhängigen Zwischenprüfungen.
Für Betreiber bedeutet das:
- Wartungsintervalle strikt einhalten: Sparen an der Instandhaltung rächt sich spätestens bei der nächsten Prüfung.
- Cybersicherheit ernst nehmen: Prüfen Sie, ob Ihre Anlagen den aktuellen IT-Sicherheitsanforderungen entsprechen und ob die Dokumentation lückenlos ist.
- Mängel sofort beheben: Geringfügige Mängel von heute sind die erheblichen Mängel von morgen.
Hollmann Aufzüge GmbH: Ihr Partner gegen den Wartungsstau
Der aktuelle Sicherheitsreport zeigt: Viele Mängel entstehen nicht über Nacht, sondern sind das Ergebnis von schleichendem Verschleiß oder veralteter Dokumentation. Wir bei Hollmann Aufzüge GmbH lassen es erst gar nicht zum „erheblichen Mangel“ kommen.
Warum unsere Kunden bei der ZÜS-Prüfung entspannt bleiben
Wir wissen, dass ein stillgelegter Aufzug für Sie mehr als nur ein technisches Problem ist – er ist ein logistischer Albtraum und ein Kostenfaktor. Deshalb setzen wir auf drei Säulen:
- Präventive Instandhaltung statt Notfall-Reparatur: Unsere Techniker sind darauf geschult, Verschleißerscheinungen zu erkennen, bevor die Prüfplakette in Gefahr gerät. Durch unsere herstellerunabhängige Expertise führen wir Anlagenwartungen für nahezu alle Marken mit höchster Präzision durch.
- Fit für die digitale Zukunft: Der Report 2026 hebt die Cybersicherheit hervor. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Anlagen digital abzusichern und die notwendige Dokumentation für die IT-Sicherheit (Gefährdungsbeurteilung) rechtssicher bereitzustellen.
Transparenz & Dokumentation: Wir führen für Sie ein lückenloses digitales Anlagenbuch. So haben Sie bei der nächsten ZÜS-Prüfung (Zugelassene Überwachungsstelle) alle Nachweise sofort griffbereit – das spart Zeit, Nerven und Gebühren für Nachprüfungen.
Fazit & Handlungsempfehlung
Aufzüge gehören in Deutschland nach wie vor zu den sichersten Verkehrsmitteln – doch das hohe Sicherheitsniveau ist kein Selbstläufer. Der Anlagensicherheitsreport 2026 zeigt, dass der Mix aus alternder Mechanik und neuer digitaler Verwundbarkeit eine gefährliche Dynamik entwickelt hat.
Handeln Sie, bevor die ZÜS den Riegel vorschiebt. Ein „erheblicher Mangel“ ist teuer und vermeidbar.
Möchten Sie wissen, wie es um die Sicherheit Ihrer Anlage wirklich steht? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf Ihren Aufzug werfen. Wir bieten Ihnen einen unabhängigen Sicherheits-Check an, um potenzielle Mängel frühzeitig aufzudecken, bevor der offizielle Prüftermin ansteht.
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Fazit
Aufzüge gehören in Deutschland nach wie vor zu den sichersten Verkehrsmitteln – aber das hohe Sicherheitsniveau ist kein Selbstläufer. Der Anlagensicherheitsreport 2026 zeigt, dass der Mix aus alternder Mechanik und neuer digitaler Verwundbarkeit eine gefährliche Dynamik entwickelt hat.
Bleiben Sie sicher – und schauen Sie beim nächsten Schritt in die Kabine vielleicht einmal genauer auf die Prüfplakette!
Quelle: TÜV-Verband Pressemitteilung zum Anlagensicherheitsreport 2026

